
Was mache ich bloß mit meinen regenscheuen Hunden. Gestern waren sie bei schönem trockenen Wetter nicht müde zu bekommen. Nachdem Merlin heute morgen festgestellt hatte, daß dicke Tropfen vom Himmel fielen und der Boden vor ihm schon wieder naß war, schob er nur seinen Kopf und den Hals aus der Haustür. Die Pfoten blieben im trockenen. Mit etwas Ziehen ,wobei sein Hals zuerst ein etwas giraffenähnliches Aussehen annahm, habe ich ihn dann doch noch zum

Morgenspaziergang bewegen können. Lena wollt erst gar nicht bis zur Haustür, da mußte ich schon mehrfach laut nach ihr rufen. Auf dem Weg durch den Dreck hingen ihre Lefzen fast bis zu den Kniekehlen. Merlin ging wie üblich auf Zehenspitzen durch alle nicht zu vermeidenden Pfützen. Und davon gab es reichlich. Erst beim Bällchenspielen und bei der Leckerchensuche vergaßen sie kurz ihre miese Laune. Dafür lagen sie später regungslos in der Wohnung herum, ganz nach dem Motto: Bloß nicht bewegen, sonst wirft man uns möglicherweise aus der warmen trockenen Wohnung in das grausliche

Regenwetter. Es hat ihnen leider nicht viel gebracht. Nachmittags mußten sie um den schlammigen Golfplatz laufen.